The BIBLE TEMPLE

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"Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird es auch mit der Wiederkunft des Menschensohnes sein..."

DIE
RIESEN DER URZEIT

"ALS NUN DIE MENSCHEN sich auf der Oberfläche des Erdbodens zu vermehren begannen und ihnen auch Töchter geboren wurden und die Gottessöhne die Schönheit der Menschentöchter sahen, nahmen sie sich von ihnen diejenigen zu Frauen, die ihnen besonders gefielen.

Da sagte der HERR: 'Mein Geist soll nicht für immer im Menschen sein, weil er ja Fleisch ist; so sollen denn seine Tage fortan nur noch hundertzwanzig Jahre betragen!"
Zu jener Zeit waren die Riesen auf der Erde und auch später noch, solange die Gottessöhne mit den Menschentöchtern verkehrten und diese ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die in der Urzeit lebten, die hochberühmten Männer." (1. Mos. 6,1-4)

"GOTT HAT JA NICHT einmal gegen gefallene Engel schonung geübt, sondern hat sie in den tiefsten Abgrund hinabgestoßen, hinein in Ketten der Fisternis, wo sie für das Gericht aufbewahrt werden.
Er hat auch die alte Welt nicht verschont, sondern nur Noah, den Herold der Gerechtigkeit, zusammen mit sieben anderen am Leben erhalten, als er die Sintflut über die gottlose Menschenwelt hereinbrechen ließ. Ebenso hat er die Städte Sodom und Gomorrha in Asche gelegt und sie zum Untergang verurteilt und sie dadurch als warnendes Beispiel für künftige Gottlose hingestellt. " (2. Petr. 2,4-6)

"ICH WILL EUCH aber daran erinnern..., daß der Herr...ferner die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrt, sondern ihre eigene Wohnstätte verlassen hatten, für den großen Gerichtstag mit ewigen Fesseln in der Finsternis drunten verwahrt hat.
Wie Sodom und Gomorrha nebst den umliegenden Städten, die IN GLEICHER WEISE WIE DIESE in Unzucht gelebt und andersartigem Fleisch nachgestellt haben, stehen sie als warnendes Beispiel da, indem sie die Strafe ewigen Feuers zu erlei haben. " (Judas 5-7)

"UND WIE es in den Tagen Noahs zugegangen ist, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein... Ebenso wie es in den Tagen Lots zugegangen ist...ebenso wird es auch an dem Tage sein, an welchem der Menschensohn sich offenbart. " (Lukas 17,26.28.30)
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"NOAHS TAGE", "LOTS TAGE" UND "DIE TAGE DES MENSCHENSOHNES"

- drei Zeiträume, die nach dem Wort Gottes Parallelen zueinander haben werden. Worauf beruhen diese Parallelen? Und was ist der Grund für diese Parallelen und ihre katastrophalen Folgen?
Sind diese Parallelen nur ein Zufall, oder haben sie etwas gemeinsam, einen gemeinsamen Nenner?
Sie haben mehreres gemeinsam, aber eine Sache und die merkwürdigste davon ist die, die hier und dort in den Texten aufblitzt: Die Anwesenheit außerirdischer Besucher.


SIE WERDEN ENGEL UND GOTTESSÖHNE GENANNT, aber man muß sich darüber im klaren sein, was diese Begriffe in biblischer Zeit eigentlich ausdrückten. Engel meint ganz einfach Sendbote oder Botschafter, und das Wort wird oft in einem Zusammenhang und auf definierte Art und Weise gebraucht. so z.B. Sendbote des Herrn, Michael und seine Boten, der Drache und seine Boten usw.
In nachbiblischer (katholischer) Zeit wurden sowohl die Engel des Herrn als auch die Engel des Teufels mythologisiert. Sie erhielten märchenhafte Züge, auch vom Volk Gottes. Die Engel, die in der Bibel erwähnt werden, sind jedoch keine weinerlichen Säuglinge mit Daunenflügeln oder gehörnte Monster mit Bockfüßen.
Die Engel der Bibel teilen sich in eine Unmenge von verschiedenen Klassen und Gestalten auf. Sie sind hochstehende Wesen, die allen Respektes wert sind, egal auf welcher Seite sie stehen mögen. Es scheint unter ihnen eine weitaus größere Vielfalt zu geben als unter den Menschen, was Größe, Aussehen und Eigenschaften betrifft. Vielleicht ist die Engelwelt so bunt wie die Erde mit ihrem Gewimmel von lebendigen Wesen verschiedener Art.

Die Verfasser und Propheten der Bibel kannten die Ordnung des Weltraumes mit seinen Sternensystemen und Planeten nicht so, wie wir das heute tun. Sie beschrieben das, was sie von oben sahen und hörten, mit dem Vokabular ihrer Zeit. Himmel war der Oberbegriff für alles oberhalb der Erde. Engel, Sendboten Gottes wurden alle Wesen außerirdischer Herkunft genannt. Götter, Fürsten oder Gottessöhne konnten diese auch heißen, und zwar alle, sowohl die, die vom Herrn kamen, als auch die, die gegen ihn kämpften.
Man wußte, daß diese außerirdischen Wesen an den meisten Dingen, die auf der Erde geschahen, beteiligt waren. Man wußte auch ganz genau, daß ein Krieg in den himmlischen Welten stattfand, der zwischen den Heerscharen des Herrn und den Heerscharen seines Feindes ausgetragen wurde und Folgen für das Leben auf der Erde hatte.

Aber wie es oben in den "Himmeln" aussah oder was für Wesen die himmlischen Bewohner waren, wußte man nicht. Auch wenn manche Menschen in den Himmel blicken oder ihn sogar besuchen durften, waren ihre Beschreibungen dennoch durch die Sprache und Begriffe ihrer Zeit begrenzt.
Wir wissen eigentlich nicht viel mehr als sie, außer daß wir vielleicht besser über das physische Aussehen des Weltalls informiert sind. Wir wissen, daß es da draußen Milliarden von Sonnen gibt, wovon viele sicherlich erdähnliche Planeten haben, die um sie kreisen.
Wir haben auch das technische Wissen, um ein Stück weit in das Weltall fliegen und den Mond und vielleicht auch noch die nächsten Planeten besuchen zu können. Unsere Begriffe sind deshalb etwas detaillierter und definierter als die des Altertums. Wenn wir außerirdischen Besuch bekommen, nennen wir das Ufos und Nahkontakte verschiedenen Grades. Sollte sich heutzutage ein Engel Gottes am Himmel zeigen, würden wir wahrscheinlich von einer "Ufo-Beobachtung" sprechen. Und würden die Gottessöhne die Erde besuchen, wie sie es in der Urzeit taten, würden wir sie wohl "humanoidähnliche Wesen" nennen.
Dies soll als Hintergrund für das Thema dieser Seite gelten, die Parallelen zwischen Noahs Tagen, Lots Tagen und den Tagen des Menschensohnes.
...


DIE EREIGNISSE VOR DER SINTFLUT wiederholten sich also nach der Sintflut. Mose sagt das, Jesus sagt das, und die Apostel sagen es. Da müssen wir es ihnen wohl glauben.
Nach der Zeit Noahs folgte die Zeit Lots, die hier für das ganze Zeitalter nach der Sintflut bis zur neutestamentlichen Zeit stehen soll. Wir wissen von den Ereignissen in Sodom und Gomorrha, die ein Grund dafür gewesen sein können, daß die Gottessöhne kamen und dem Planet Erde neuerliche Besuche abstatteten.
Diese Besuche haben möglicherweise stattgefunden, als das Volk Israel in Ägypten lebte, während der 400 Jahre Gnadenfrist, die die Völker im Lande Kanaan erhielten, bis sie "das Maß ihrer Sünden erfüllt hätten ". Dann könnten auch die Raubvögel, die sich auf dem Opfer Abrahams niederlassen wollten, im Zusammenhang mit der Prophetie über die 400 Jahre die Niederlassung der gefallenen Engel im Land symbolisieren.
Das würde der Beschreibung Jesu von den Entwicklungen in der Endzeit entsprechen. Er sagte ja über die abgefallene Gemeinde: "Wo das Aas ist, sammeln sich die Raubvögel".

Als Mose und sein Volk nach den 400 Jahren endlich vor der Eroberung des gelobten Landes standen, tauchte etwas Merkwürdiges auf, was es vorher noch nicht gegeben hatte und jetzt ein, menschlich gesprochen, unüberwindliches Hindernis für die Eroberung ausmachte: Es wohnten RIESEN im Lande ...


MOSE SPRACH ZUM VOLK ISRAEL, CA. 800 JAHRE NACH DER SINTFLUT:

"HÖRE, ISRAEL! Du bist jetzt im Begriff, über den Jordan zu ziehen, um dir drüben Völker zu unterwerfen, die größer und stärker sind als du: große und bis an den Himmel befestigte Städte,
ein großes und hochgewachsenes Volk, die Enakiter, die du selbst schon kennst und von denen du selbst hast sagen hören: "Wer könnte es mit den Enakitern aufnehmen?"
So sollst du denn jetzt erkennen, daß der HERR, dein Gott, selbst es ist, der an deiner Spitze als ein verzehrendes Feuer hinüberzieht: er wird sie vernichten, und er wird sie vor dir hier niederwerfen, so daß du sie schnell aus ihrem Besitz vertreiben und sie vernichten kannst, wie der HERR es dir verheißen hat.
Denke nun nicht bei dir selbst, wenn der HERR, dein Gott, sie vor dir her vertreibt: "Um meines Verdienstes willen hat der HERR mich hierher geführt, damit ich dieses Land in Besitz nehme", während der HERR diese Völkerschaften doch wegen ihrer Verworfenheit vor dir her ausrottet. " (5. Mos. 9,1-4)

Die nachsintflutliche Gottlosigkeit in Kanaan bestand aus allerlei perversen Vermischungen, die typisch für die gefallenen Engel sind. Es lebten damals viele verschiedene Volksstämme in Kanaan, aber die Enakiter und ihre Gottlosigkeit werden hier besonders erwähnt, gerade in Zusammenhang mit der Eroberung des Landes, und das zeigt, daß diese Riesen vermutlich Grund und Ursache für die Gottlosigkeit und das Gericht über das Land waren, genau wie in den Tagen Noahs.

Mose sandte nun vor der bevorstehenden Eroberung Kundschafter aus:

"Sie zogen also im Südland hinauf und kamen bis Hebron, wo die Enakssöhne Ahiman, Sesai und Thalmai wohnten; Hebron aber war sieben Jahre vor der ägyptischen Stadt Zoan gegründet worden. " (War Zoan auch eine Stadt der Riesen...?)

Die Kundschafter kehren zurück und berichten niedergeschlagen:

"Jedoch das Volk, das im Lande wohnt, ist stark, und die Städte sind befestigt und sehr groß; auch die Enakssöhne haben wir dort gesehen.
...auch die Riesen haben wir dort gesehen, die Enakssöhne vom Geschlecht der Riesen; wir kamen uns selbst gegen sie wie Heuschrecken vor, und ebenso erschienen wir ihnen." (4. Mos. 13,22.28,33)

Das Land Kanaan hatte offensichtlich irgendwann nach der Sintflut Besuch von "Gottessöhnen" bekommen, denn es lebten dort Riesen, Riesen, die weithin berühmt und berüchtigt waren, genauso wie ihre Vorgänger. Gott war gezwungen gewesen, die urzeitliche Welt zu vernichten, weil sie von Engelhybriden verunreinigt worden war, und jetzt war die Bevölkerung Kanaans mit ihren Hybridrassen reif für den Untergang.
Die Beobachtung der Kundschafter Moses fand ungefähr 1500 Jahre vor Christus statt. Die Völkerteilung von Babel und die Besiedlung Kanaans hatten mindestens 500 Jahre vorher stattgefunden. Die Besucher hatten also genug Zeit, egal ob sie vor oder nach dem Untergang Sodoms kamen, das Land und die Völker, die dort wohnten, zu verunreinigen und zu infizieren.

Außer den Enakssöhnen werden auch die Emiter als ein Volk erwähnt, das hochgewachsen war und damit größer als üblich. Das gleiche gilt für die Samsummiter.

"Ehemals haben die Emiter darin gewohnt, ein großes, zahlreiches und hochgewachsenes Volk wie die Enakiter. Auch sie wurden, wie die Enakiter, für Rephaiter gehalten; die Moabiter aber nannten sie Emiter." (5. Mose 2,10-11).

"Für ein Land der Rephaiter wird auch dieses gehalten: Rephaiter haben ehemals in ihm gewohnt, welche die Ammoniter aber Samsummiter nannten: ein großes, zahlreiches und hochgewachsenes Volk wie die Enakiter; aber der HERR rottete sie vor ihnen her aus, so daß diese ihnen ihr Land wegnahmen und sich an ihrer Statt niederließen." (5. Mose 2,20-21)

All diese Völker waren Rephaiter, was darauf hinweist, daß die Engel bei den Rephaitern im nordöstlichen Kanaan gelandet waren. Ihre gemeinsamen Riesennachkommen verbreiteten sich später östlich des Jordans und des Toten Meeres sowie um Hebron im südwestlichen Teil des Landes.
Die Einwohner Kanaans, die im westlichen und nordwestlichen Teil des Landes wohnten, hatten Kriegswagen aus Eisen (Richt. 1,19) und waren eigentlich unbesiegbar. All diese Völker waren technologisch hochentwickelt und waren auch von ziemlicher Körpergröße. Außerdem besaßen sie große und mächtige Städte mit imponierenden Tempeln, ungefähr so wie die späteren griechischen Tempel. Sie waren keine primitiven Wilden, wie man sich das gewöhnlich vorstellt.

Ein interessantes Detail ist auch, daß die Engel gerade nach Kanaan kamen. Kanaan war von seinem Großvater Noah wegen seiner unnatürlichen Leidenschaften verflucht worden. Typisch ist auch, daß Kanaan sich in das Land begab, das von Gott für sein Volk ausgesucht worden war. Dort entstand also ein Sintflutsreich en miniature.
Man sieht, daß der Machtkampf in den himmlischen Gefilden zwischen Gott und den rebellischen Engeln auch nach der Sintflut weitergeht.

 

DIE REPHAITER hatten eindeutig Erbanlagen, die über das normale hinausgingen:

"Denn Og, der König von Basan, war der einzige, der vom Rest der Rephaiter noch übriggeblieben war; sein Sarg, ein Sarg von Basalt, befindet sich bekanntlich zu Rabba im Ammoniterlande; seine Länge beträgt neun Ellen und seine Breite vier Ellen, nach der gewöhnlichen Elle gemessen. " (5. Mose 3,11)

Eine Elle ist ungefähr einen halben Meter lang. Der Sarg des Königs Og war also 4,5 m lang und 2 m breit! Was für ein furchtbarer RIESE muß er gewesen sein! Vielleicht vier Meter groß und mit einer Schulterbreite von über einem Meter! Seine Grabstätte wurde weithin berühmt.

Weil die Kundschafter Zweifel hatten und sich gegen eine Eroberung des Landes aussprachen, hatte die Eroberung keinen Erfolg, und die Kinder Israels mußten in die große und fürchterliche Wüste Sinai zurückkehren. Erst 40 Jahre später war eine neue Generation bereit, das Land und die Verheißungen in Besitz zu nehmen:

"ZU JENER ZEIT ZOG JOSUA HIN und vernichtete die Enakiter im Gebirge; in Hebron, in Debir, in Anab sowie im ganzen Berglande Israel; an ihnen wie an ihren Ortschaften vollstreckte Josua den Bann. Es blieben keine Enakiter im Lande der Israeliten übrig; nur in Gaza, in Gath und in Asdod erhielten sich Reste von ihnen." (Josua 11,21-22)

Wie konnte Josua all diese gigantischen Völker besiegen, die so große Städte besaßen, die mit bis in den Himmel ragenden Festungsmauern versehen waren? Die Antwortet lautet: weil die Heerscharen des Herrn mit ihrem Heerführer für Josua und sein Volk waren und für sie kämpften.
Als Josua diesen "Heerführer" vor den Toren Jerichos traf, glaubte er zuerst, daß dieser ein Mensch war. Sein Aussehen glich nicht dem von Engeln, wie man es sonst gewohnt war. Engel zeigten sich ja immer wieder mal Menschen, so z.B. der Erzengel Gabriel dem Daniel.
Natürlich kann es der Fürst Israels, Michael , gewesen sein, der sich Josua in menschlicher "Verkleidung" zeigte. Aber wie dem auch sei, auf jeden Fall gab es nach der Ankunft des himmlischen Heeres merkwürdige kosmische Phänomene. Schwere Hagelkörner fielen vom Himmel und löschten ganze feindliche Armeen aus. Sonne und Mond standen einen ganzen Tag lang still. Und so weiter. Da geschah einiges am Himmel!

Gaza, Gath und Asdod, die oben erwähnt wurden, waren Städte der Philister. Das Land der Philister, der Küstenstreifen am Mittelmeer, wurde nun die Freistadt der fliehenden Riesen. Dort vermischten diese sich mit den Philistern und schlossen sich ihrem Heer an. Enakiter wie Rephaiter fanden bei den Philistern ihre Zuflucht.
Vorher war Hebron in Israel eine besonderer Aufenthaltsort für die Riesen gewesen, bevor die Stadt befreit wurde:

"Hebron aber gaben sie, wie Mose bestimmt hatte, dem Kaleb, und dieser vertrieb dann von dort die drei Enaksöhne. (Ri.1,20)

Kaleb redete mit Josua:

"So überweise mir nun dieses Bergland, von dem der HERR damals gesprochen hat;du selbst hast ja damals gehört, daß es dort noch Enakiter und große, feste Städte gibt; vielleicht ist der HERR mit mir, so daß ich sie nach der Verheißung des HERRN aus ihrem Besitz vertreiben kann."
"...Hebron hieß aber ehemals Kirjath-Arba; Arba war der größte Mann unter den Enakitern gewesen. - Und das Land hatte Ruhe vom Kriege.
... Kaleb aber, dem Sohne Jephunnes, gab Josua einen Landbesitz mitten im Stamme Juda nach dem Befehl des HERRN an Josua, nämlich die Stadt Arbas, des Stammvaters der Enakiter, das ist Hebron.
Kaleb vertrieb dann von dort die drei Enakssöhne Sesai, Ahiman und Thalmai, die Abkömmlinge Enaks." (Josua 14,12.15; 15,13-14)

Als die Riesen ausgerottet oder vertrieben waren, hatte das Land inneren Frieden, heißt es im Text. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, daß das Übel von den Riesen kam.
Die Zufluchtsstätte der Riesen, das Land der Philister am Ufer des Mittelmeeres, wurde nun zum Erzfeind Israels, und zwischen den beiden Nachbarstaaten wurden viele Grenzkriege ausgekämpft.

 

 

David vernichtet die letzten Riesen

GANZE 500 JAHRE VERGEHEN, und zu Lebzeiten Davids, etwa 1000 Jahre vor Christus, leben immer noch Abkömmlinge der Riesen unter den Philistern:

"Da trat aus den Reihen der Philister der Vorkämpfer namens Goliath hervor, ein Gathiter, der sechs Ellen und eine Spanne hoch war; er trug einen ehernen Helm auf dem Kopfe und hatte einen Schuppenpanzer an, dessen Gewicht fünftausend Schekel Erz betrug.
An den Beinen trug er eherne Schienen und zwischen den Schultern einen ehernen Wurfspieß; der Schaft seines Speeres war wie ein Weberbaum, und die Spitze seines Speeres bestand aus sechshundert Schekel Eisen... (1. Sam. 17,4-7)

Der Riese Goliath war 3,12 Meter groß! Sein Panzer wog zwischen 55 und 80 kg und die Spitze seines mächtigen Wurfspießes zwischen 6,6 und 9,6 kg.

"Als es dann wiederum zum Kampf und zwar bei Gath kam, war da ein Mann von riesiger Größe, der an jeder Hand sechs Finger und an jedem Fuß sechs Zehen hatte, im ganzen vierundzwanzig; auch dieser stammte aus dem Riesengeschlecht. Er hatte die Israeliten verhöhnt; aber Jonathan, der Sohn Simeas, des Bruders Davids, erschlug ihn."

Dieser Riese und drei andere Riesen - Jisbo-Benob, dessen Speerspitze dreihundert Schekel wog, Saph und Lami, der Bruder des Gathiters Goliath -

"stammten aus dem Riesengeschlecht in Gath, und sie fielen durch die Hand Davids und seiner Krieger. (2. Sam. 21,20-22, 16 f.)

Die Enakiter und Rephaiter stammten vermutlich aus dem gleichen Riesengeschlecht oder waren zumindest nahe miteinander verwandt. Sie waren richtige Riesen, höhnisch und schmähsüchtig, und außerdem scheinen sie außer ihrem gewaltigen Körperbau auch noch andere fremde (außerirdische?) Erbanlagen gehabt zu haben (ein Mann hatte sechs Finger an jeder Hand und sechs Zehen an jedem Fuß).
Die Philister waren zur Zeit Davids, 500 Jahre nach dem Vernichtungskrieg Josuas, ein Volk mit Engelhybriden. Wenn diese vier nicht die letzten Riesen waren, wurden jene vielleicht niemals vollständig vernichtet. Vermischten sie sich dann allmählich mit den Philister und anderen Völkern? Dann müßten auch heute noch Erbanlagen dieser "Außerirdischen" im Umlauf sein, wenn auch vermischt.


WER WAREN eigentlich die Rephaiter? Waren sie Kinder von Engeln, oder waren sie selbst Engel? Og, ihr letzter König, wurde in einem Steinsarg begraben, der 4,5 mal 2 Meter groß war. Wenn die Nachkommen von Engeln mit irdischen Frauen Riesen waren, müssen die Engel selbst auch gleich Riesen gewesen sein. Das Buch der Offenbarung nennt zumindest einen Engel Gottes, der riesengroß ist. Deshalb wissen wir mit Sicherheit, daß es Engel im Riesenformat gibt.
Vielleicht machten sie es wie in den Tagen Noahs. Das heißt, sie zeugten nicht nur Kinder mit irdischen Frauen und flogen danach wieder nach Hause, sondern sie nahmen diese tatsächlich "zu Ehefrauen" . Das heißt auch, daß sie sich hier auf der Erde niedergelassen und gelebt haben und daß sie zusammen mit ihren Frauen ihre Riesenbabys aufzogen.
Og, der letzte König der Rephaiter, kann ein Außerirdischer gewesen sein, ein physisches Wesen aus einem anderen Sonnensystem. Vielleicht finden sich heute noch seine Überreste in diesem großen Grab.
...

 

 

Die Endzeit

ALS JESUS von den Tagen seiner Wiederkunft spricht, erwähnt er diese zwei früheren Zeitabschnitte, um deutlich zu machen, wie es in der Endzeit sein wird: Wie es in den Tagen Noahs war und in den Tagen Lots, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein: unnatürliche Vermischungen, Besuche von Engeln, Auftreten von Riesen, Krieg zwischen den Heerscharen des Himmels...
Perverse Vermischungen haben wir in unserer Zeit im Überfluß, ebenso auch Besuche von Engeln, das heißt Ufo-Beobachtungen, und wenn man den Zeugen solcher Ufo-Besuche glauben darf, sogar auch Kontakte mit Außerirdischen.
Aber die Riesen, die Hybriden, fehlen noch. Woran liegt das? Dafür kann es zwei Gründe geben: 1.) Die Engel wagen es nicht, weil sie wissen, was mit den außerirdischen Besuchern der Urzeit geschah, die bereits vor der Zeit in den Abgrund geworfen wurden. 2.) Sie sind eifrig damit beschäftigt, eine Kreuzzeugung vorzubereiten, eine neue Rasse, die sie dann auf der Erde "einpflanzen" wollen.
Es gibt neuzeitliche Berichte, daß Menschen an Bord von Ufos genommen und untersucht wurden, und manche Frauen behaupten auch, von außerirdischen Humanoiden befruchtet worden zu sein. Diese hätten dann ihre Abkömmlinge mit sich genommen, als sie die Erde verließen...

Phantasie oder nicht, wenn die Endzeit den Tagen Noahs und Lots gleichen soll, passen solche Berichte wohl in das übrige Muster hinein, das sich in unseren Tagen zeigt.

Es ist auch gut, sich an die Entwicklung der Ereignisse in der Urzeit zu erinnern. Zuerst öffnet sich der Mensch für das geistlich Übernatürliche und physisch Unnatürliche, so daß der Boden sozusagen für die Engel vorbereitet wird. Und dann kommen die "Raubvögel" selber.
Und sagt nicht die Offenbarung, daß Satan und seine Engel in der Endzeit auf die Erde geworfen werden sollen? Und daß sich der Abgrund öffnet und König Abaddon mit seinem Gefolge wie ein Rauch über der Erde hervorquellen wird? In diesen Abgrund wurden ja die Engel der Sintflut gefangengesetzt. Das gibt wirklich eine satanische "Wiedervereinigung"!


SOMIT IST KLAR, daß auch das Ufo-Phänomen ein Zeichen der Zeit ist, ein wirklich unglücksverheißendes Zeichen, daß wir in der Endzeit leben, nahe am Untergang der jetzigen Zivilisation.
Aber damit auch nahe bei der Wiederkunft Jesu und der Entrückung der Gemeinde, die vor dem Gericht und den Katastrophen, die über die Erde ergehen werden, gerettet wird.

Wann kam die weltweite Bewegung der Homosexuellen zum Vorschein? Was war die Ursache dafür? Und als diese Grenzlinie überschritten war, kam da nicht die nächste Perversion ans Licht, Inzest und Kindesmißbrauch?

Parallell dazu haben auch die okkulten Strömungen Erfolg, Satansanbetung, New Age, Katholizismus und von der Bibel abgefallenes Christentum. Diese bereiten auf allen Ebenen den Weg vor für den großen Kampf zwischen den Armeen des Lichts und der Finsternis, wenn unsere Erde und unsere Generation ein Schlachtfeld werden wird.
Es sieht so aus, als ob dieses Jahrhundert, insbesondere die Zeit seit dem 2. Weltkrieg, eine unglaubliche Vorbereitungszeit ist, in der die Finsternis alle ihre Armeen mobilisert, die irdischen wie auch die unterirdischen und außerirdischen, damit sie für den großen Endkampf, der bald kommen wird, gerüstet ist.
Schritt für Schritt wird Gebiet nach Gebiet der Menschheit und Kultur vor dem großen Endkampf unterminiert. Das ist sozusagen die Klimax unseres Zeitalters. Aber Paulus hat gesagt: Keine Mächte, weder in der Höhe noch in der Tiefe, können uns von der Liebe Gottes scheiden, die da ist in Christus Jesus, unserm Herrn.

Satan, der Fürst über die Gewalten der Luft, hat bald seine Zeit gehabt und wird noch eine Stufe weiter hinunter gehen müssen, in den gleichen Abgrund, aus dem die Engel der Sintflut einen kurzen Ausbruchsversuch machen dürfen, bevor sie zusammen mit ihrem alten Rebellenführer dorthin zurückgebracht werden, mit tausendjährigen Ketten gefesselt bis zum Tag des Jüngsten Gerichtes. "Nun bist du wie wir geworden", werden sie zu Lucifer sagen, dem Morgenstern, der einst den Aufruhr gegen den Schöpfer anzettelte und den dritten Teil der himmlischen Heerscharen auf seine Seite bekam.
Dann wird er in das Grab hinunterfahren müssen, vollständig degradiert und seiner Macht und (blassen) Herrlichkeit enthoben, um mit seinen alten Kumpanen in Gefangenschaft zu sitzen und auf die endgültige Verwahrung im Schwefelsee zu warten.

Dorthin kommen auch all die Menschen, die sich von ihm zum Aufruhr und Widerstand gegen Gott haben verführen lassen, und außerdem auch die vom Glauben abgefallenen, religiösen, lauen, irregeleiteten und verweltlichten Christen, die dem Heiland und dem Licht untreu waren, das sie bekommen hatten, und sich damit als Geschwister der gefallenen Engel qualifiziert haben.


"DENN ICH BIN DESSEN GEWISS, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwäriges noch Zukünftiges noch irgendwelche Mächte, weder Höhe noch Tiefe noch sonst irgendetwas anderes Geschaffenes imstande sein werden, uns von der Liebe Gottes zu scheiden, die da ist in Christus Jesus, unserem Herrn." (Paulus' Brief an die Römer, 8,38-39)

 

(Ursprünglich veröffentlicht in der schwedischen Zeitschrift Väckelseropet Nr. 12/1995)

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